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2018-04-17

Rückläufer im April 2018 - Saturn und Pluto. Karma, Zeit, Macht, Krieger

Saturn und Pluto werden im April rückläufig. Sie zeigen uns die Themen Zeit, Karma, Macht, Ohnmacht, innerer Krieger an.






Von Dienstag 17. April bis zum 6. September 2018 ist der Saturn rückläufig. Als einer der äußeren Planeten zeigt er einen schwächeren Einfluss als die inneren Planeten (Merkur, Venus etc.) an. Saturn steht am 17. 04. stationär in einem Quadrat mit Merkur und in Konjunktion mit dem Fixstern Facies. Das Quadrat wird lediglich durch den Fixstern bedeutend, da der Orbit an sich zu weit ist, um wirklichen Einfluss anzuzeigen. Der Fixstern Facies zeigt uns an, dass wir fokussierter und ergebnisorientierter sind als normaler Weise. Die Richtung bestimmen wir selbst. Wenn wir uns in Selbstmitleid und Negativität verlieren wollen, sind wir genauso "leistungsorientiert" als wären wir auf etwas Positives fokussiert. In Kombination mit dem Quadrat zu Merkur kann sich das negative Denken in Verfolgungswahn ausweiten und zu ungebührlicher Härte gegenüber vermeintlichen "Angreifern, Übeltätern, Feinden" führen.

Auf der weltpolitischen Ebene mag es dazu führen, dass tendenziell paranoide, despotische, autokratische Führer, Anführer und Staatsoberhäupter gegen politische Gegner und vermeintliche Feinde/Eindringlinge mit übertriebener Härte, Verfolgung, Verhaftung, Abschiebung etc. vorgehen.

Facies macht blind (im eigentlichen Wortsinne). Dem Fixstern wird zugeschrieben, schlechte Sicht, schlechte Augen, Blindheit anzuzeigen aber auch Krankheit, Unfälle und gewaltsamen Tod. Auf der inneren Ebene zeigt er an, dass wir strebsam, fleißig, leistungsorientiert, fokussiert und produktiv sind. Die verminderte Außenwahrnehmung (schlechte Augen) bringt eine besondere Fähigkeit zur Innenschau, zur Selbstreflektion, Erkenntnis.

Wir sind unter diesem Einfluss mutig, aufrichtig, nehmen kein Blatt vor den Mund, sagen es, wie es ist, reden nicht drumherum und haben einen direkten Zugang zu den dunklen Orten unserer Seele.

Unter dem stationär rückläufigen Saturn (13.-21.04.) ist es besser, keine Verhandlungen zu führen und wenn es unumgänglich ist, dann nur unter Zuhilfenahme von fachkundigem/rechtlichem Beistand.

Wir lernen unsere Lektionen unter dem Rückläufer Saturn. Der Planet steht mit Zeit und Karma in Verbindung. Wenn wir in früherer Zeit (in diesem oder einem vergangenen Leben) etwas vermasselt haben, dann ist jetzt die Zeit, in der wir es richten können, wieder gutmachen, aufarbeiten, lernen. Im umgekehrten Sinne bekommen wir aber auch das Lob, den Dank, das Gute für Dinge, die wir in Liebe zum Wohle Anderer getan haben.

Haben wir uns aufgrund von einem Wortgefecht mit einem geliebten Menschen überworfen oder gar eine Beziehung beendet, dann ist jetzt die Zeit, uns bewusst zu werden, wie viel Macht gesprochene (und gedachte!) Worte haben, wie oft wir Sprache verwenden, die nicht eindeutig oder gar verletzend ist. Zeit, die Tonart zu ändern, Zeit, das Denken zu überprüfen und von dunklen, missgünstigen, verletzenden, negativen Bahnen in liebevollere, vergebende, heilende und aufbauende Bahnen zu lenken.

Wenn der Saturn wieder direkt läuft, ist ein besonders guter Stern mit von der Partie. Polis verleiht Wahrhaftigkeit, Ehrgeiz, Erfolg und Übermacht. Ab dem 6. September können wir das, was wir in der Zeit bis dahin erkannt und neu gelernt haben, dann mit Hingabe und Determination (die ebenfalls durch den Fixstern Polis ins Spiel kommen) nutzen, um unser altes Drehbuch neu zu schreiben. Bis dahin sollte es uns gelungen sein, die Seiten in unserem Buch des Lebens, die Urteil, Verurteilung, Missgunst gegenüber uns selbst und anderen, negative Erwartungen (Self-Fulfilling-Prophecy), Scheitern, Behinderung und Katastrophen enthalten, gelöscht zu haben. Gelegenheit dazu bekommen wir unter dem vorherrschenden Einfluss genügend. Es liegt an uns, die Lektionen anzunehmen und umdenken zu lernen.

22. April 2018 - 30. September 2018 ~ Rückläufer Pluto

Pluto ist nicht der erste Planet (Zwergplanet), der in den Sinn kommt, wenn man an den inneren Krieger denkt. Doch in diesem Zyklus steht er stationär rückläufig in der letzten Dekade Steinbock und ist der begleitet von einer Konjunktion mit dem Fixstern Deneb. Deneb verhält sich wie Mars und Jupiter und verleiht Großzügigkeit, Freiheit, einen freien Geist und Erfolg. Die Aquila Konstellation zu der Deneb gehört, steht für Leidenschaft, unbezwingbare Willenskraft, eine grenzenlose Vorstellungskraft, einen dominanten Charakter, eine einflussreiche Stimme, Klar- und Hellsicht und einen scharfen, wachen Geist, der Probleme lösen will und kann.

Unter diesen Einflüssen ist es zwangsläufig, dass unser innerer Krieger erwacht. Es liegt wiederum an uns, ihn zu unserem Besten zu nutzen. Rückläufer Pluto bringt uns mit den Themen Macht/Ohnmacht, Täter/Opfer, Manipulation, Dominanz in Berührung. Wir werden an unsere eigenen Macht-Themen geführt. Was beherrschen wir (wen wollen wir beherrschen) was beherrscht uns? Wo sind wir Zwängen ausgeliefert (Putzzwang, Ordnungszwang etc.) wo versuchen wir, unser Umfeld zu unterwerfen und zu beherrschen, weil wir sonst meinen, unser Leben nicht meistern zu können?

Sowohl Mars als auch Jupiter verleihen dem rückläufigen Pluto einen sehr positiven Einfluss. Es ist die richtige zeit, sich mutig gegen alles zu wenden, von dem wir uns unterdrückt, gegängelt, gezwungen, beherrscht fühlen. Wir haben die Kraft und den unbezwingbaren Willen, uns gegen unsere Zwänge, gegen Menschen, die uns manipulieren oder beherrschen oder gar ausnutzen/benutzen/missbrauchen zur Wehr zu setzen und eine unbändige Entschlossenheit, zum Erfolg zu gelangen, unsere rechte einzufordern und uns aus alten Fesseln zu befreien. Mit der notwendigen geistigen Fokussierung, der entsprechenden Willenskraft und der unerschütterlichen Absicht, erfolgreich zu sein, lässt sich diese Phase nutzen, um Katastrophen zu wenden und Wunder zu erschaffen, wie Phönix aus der Asche zu steigen und einen moralischen, finanziellen oder emotionalen Bankrott zu einer Erfolgsgeschichte zu wenden. Es lohnt sich mit voller Kraft, aggressiv und kämpferisch an die Bewältigung der anstehenden Aufgaben zu gehen und nicht zögerlich die Hindernisse zu betrachten, sondern gleich zum Frontalangriff zu blasen. Die Kraft und Willensenergie sind da. Und wenn wir sie aktivieren und aufhören, wie das Häschen vor der Schlange zu sitzen, bezwingen wir spielend eine ganze Truppe von schwer bewaffneten und gepanzerten Rittern, wie der "Killer Bunny" in Monty Python's "heiligem Gral".

(c) Britta Goetz - Tiphareth Tarot & Astro

   

2018-04-09

Neumond am 16. April 2018 - "Erfolg durch Entschlossenheit"

Der April bringt einen ganz besonderen Vollmond und dies nicht nur, weil wir ein sehr günstiges Sextil von Jupiter und Pluto beobachten können.




Der Neumond ist exakt um 03:57 in den frühen Morgenstunden des 16. April. Er zeigt ganz besondere Qualitäten an, die sich am besten so zusammenfassen lassen:

"Mit vernünftiger Planung und zielgerichteter Entschlossenheit zum großen Erfolg".

Wenn wir die Energien, die dieser Mond anzeigt, nutzen wollen, ist es sinnvoll zu verstehen, wo er herkommt und wie er im Sternbild Widder steht. Im Widder ist der Mond seiner "klassischen Würden" beraubt und fühlt sich nicht sonderlich wohl. Er bringt die Energie von Eris, der Göttin des Chaos und der Uneinigkeit mit und steht zum Zeitpunkt des Neumonds in Konjunktion zu Uranus. Sowohl Eris als auch Uranus sind Revoluzzer, Bombenleger, Zerstörer der bisherigen Ordnung.

Mit der Entdeckung von Eris 2003 begann ein jahrelanger Disput über die Klassifizierung von neu entdeckten Planeten/Planetoiden, in deren Verlauf dem 1930 entdeckten Pluto letztendlich der Planeten Status aberkannt wurde. Eris, die zu einer Hochzeit der Götter nicht eingeladen war und sich zurückgewiesen fühlte, warf einen goldenen Apfel mit der Inschrift: "für die Gerechteste" in die Menge, löste damit einen Disput unter Hera, Aphrodite und Athena aus was schließlich in den Trojanischen Krieg führte. Das ist Eris. Wenn sie sich zurückgesetzt, nicht gewürdigt fühlt, wirft sie sprichwörtlich Bomben und nimmt ihre Widersacher mit in den Untergang. Eris Einfluss zerstört langjährige Bindungen, Freundschaften, offenbart Verlogenheit und Heuchelei und löst Kriege aus.

Die Entdeckung von Uranus, zeitgleich mit der Französischen Revolution, hat das komplette Weltbild der damaligen Zeit und die aristokratische Ordnung über den Haufen geworfen. Ähnliches ist bei der Entdeckung von Eris geschehen, aber absurder und paradoxer Weise zur Erkenntnis geführt, dass zu viele neue Objekte, die Deutung unmöglich machen, so dass schlussendlich Neptun als letzter zu beachtender Planet bestimmt wurde und die Erweiterung der Erkenntnis schlussendlich zu einer Beschränkung geführt hat. Auf die Weltlage gesehen können wir ähnliches beobachten: Globalisierung und grenzenloser Informationsfluss durch das Internet führen zu einem Überangebot, das kaum noch zu verarbeiten ist. Verlogenheit und Korruption werden aufgedeckt, aber gleichzeitig ist soviel Uneinigkeit vorhanden und Zwietracht gesät, dass viele Menschen wählen, ihre Information zu beschränken, auf die Quellen, die sie gerne hören möchten, ihren Horizont zu verkleinern, auf das, was zum "eigenen Stamm", zu Gleichgesinnten gehört und statt Neugierde und Entdeckungsdrang lieber Furcht vor Allem, was anders ist, wählen und die Rettung in Begrenzung, statt Vergrößerung sehen.

Was macht nun aber diesen Neumond so außergewöhnlich in Bezug auf erfolgreiche Planung, Ausführung und Erfüllung? Die Antwort liegt im Fixstern Alpherg (Al Pherg). Der Mond befindet sich in direkter Konjunktion mit dem im Sternbild Fische beheimateten Al Pherg. Al Pherg bekommt seinen Namen aus dem Arabischen (Al Pharg - der Überfluss) Vivian Robson schreibt in "Fixed Stars & Constellations in Astrology": "Von Saturn und Jupiter Natur verleiht Al Pherg Bereitschaft (gewappnet sein), Gleichmäßigkeit, Entschlossenheit und endgültigen Erfolg." (S. 134). Ein weiterer Aspekt gibt uns die Fähigkeit, die Mysterien zu entschlüsseln. Das kann sich auf Eingebungen unser eigenes Leben betreffend äußern aber auch in plötzlichen Erkenntnissen höherer Zusammenhänge.

Sonne Konjunktion Uranus zeigt an, dass wir hervorragende Energie haben, um aus dem alten Trott auszubrechen, einen neuen Weg einzuschlagen, endlich die Energie haben, uns gegen die Widerstände durchzusetzen und zum Erfolg zu gelangen.

Der Merkur steht stationär und beendet seine Rückläufigkeit, was in einigen Fällen nicht nur zur Aufklärung vorheriger Kommunikationsstörungen führt sondern auch zum hervorbrechen von bis dahin verborgener Wahrheit.

Das günstige Pluto Jupiter Sextil, welches Erfolg durch positive Veränderung mit sich bringt, kommt nach diesem Neumond voll zum Tragen.

Karma/Liebe/Erotik:
Ein Aspekt, der neue Romanzen oder wieder erweckte Leidenschaft anzeigt, findet sich im Venus Pluto Trigon. Nicht nur neue Begegnungen verströmen eine intensive Anziehungskraft, sondern gerade auch alte, zumeist karmische Geschichten, tauchen neu auf oder erfahren eine „Wiederbelebung“ und sei es nur, dass plötzlich alte, verflossene Liebesangelegenheit wieder ganz präsent und mit einer intensiven Sehnsucht auftauchen.

Der Neumond zeigt uns generell eine Zeit an, in welcher das Alte vergangen ist, ein Zyklus beendet wurde und das Neue - noch als Saatgut versteckt, doch prall gefüllt mit Energie - sich bereit macht, den neuen Zyklus zu erobern. Der April Neumond ist wegen seiner positiven Aspekte besonders gut geeignet Neuland zu erobern, frisch anzufangen, oder etwas, was lange in der Planung steckt, endlich zur vollen Blüte zu führen.

Ich wünsche Ihnen/Euch viel Erfolg und gutes Gelingen beim Nutzen der wundervollen Energien.

Herzlichst,
Britta Götz - Tiphareth Tarot & Astro




2017-09-21

Neu bei Tiphareth: ab Oktober 2017 – Tiphareth-Training




Führung übernehmen – Grundlagen für ein glückliches Dasein schaffen

Jeder Mensch hat sein persönliches Gepäck zu tragen. Über viele unserer Verhaltensmuster sind wir uns bewusst, jedoch fehlt der Mechanismus, die Methode wirklich dauerhaft etwas daran zu verändern. In meinen Beratungen sehe ich jedes mal aufs Neue, wie unterschiedlich die Auslöser für ähnliche Verhinderungsmechanismen sind und wie wichtig es ist, Menschen nicht in eine Erlernte-Symptom-Schublade zu packen, sondern ihre Themen individuell zu beleuchten. Nur auf diesem Weg ist gewährleistet, dass eine individuelle und vor allem praktikable Lösung gefunden wird.

Ich coache seit fast zwei Jahrzehnten Menschen und Pferde coachen mich. Aus meinem täglichen Umgang mit Pferden ist die Idee entstanden, das, was ich aus dem Zusammensein mit diesen wundervollen Tieren täglich lerne, in mein Coaching einzubeziehen. Pferde sind hervorragende Therapeuten, wie vielzählige pferdegestützte Therapien beweisen. Mit dem richtigen Programm können Pferde uns aufzeigen, wo wir Nachbesserungsbedarf haben und wie wir effektiv und dauerhaft eine Verhaltensänderung herbeiführen können. Deutliche Kommunikation, Entscheidungsfähigkeit und Führungsqualitäten sind nur ein paar der Themen, die im Umgang mit Pferden unerlässlich sind und die unmittelbar vom Pferd bewertet werden. Dabei steht immer der liebe- und verständnisvolle Umgang im Vordergrund. Und das bezieht sich auf alle Mitwirkenden, Pferd und Menschen.

Ein wichtiges Themengebiet, das vielen Menschen zu schaffen macht, wird sich um Entscheidungen, Entscheidungsfähigkeit und vor allem ins Bewusstsein holen des unbewussten Prozesses drehen. Wer nicht entscheiden kann, kann nicht führen und vor allem kein gesetztes Ziel erreichen. Das gilt für jeden Lebensbereich nicht nur den Beruf. Wenn ich nicht irgendwann frustriert und unglücklich, dem vermeintlichen Schicksal oder schlechten Umständen ausgeliefert mein Dasein fristen will, dann muss ich die Führung über mein Leben übernehmen, Ziele setzen und Entscheidungen treffen, die mich dorthin bringen, wo ich hin möchte.  Und ich muss lernen, konsequent zu sein und nicht aufzugeben. Außerdem, keine Furcht haben, Fehler zu machen. Was wir stattdessen – zumeist unbewusst – machen, sieht in vielen Fällen wie folgt aus:

Verpasste Entscheidungen – der direkte Weg zum Unglücklich sein

Wenn man Pferde trainiert, gibt es eine Phase, wo man das Pferd entscheiden lässt, was es macht. Pferde sind an sich ziemlich schlechte „Entscheider“ und wenn man sie die Führung und die Entscheidungen übernehmen lässt, landet man gerne mittels im Feld oder auch mal auf dem harten Boden der Realität – im wahrsten Wortsinne. Der Punkt, an dem man beschließt, dass das Pferd jetzt nicht mehr selbst entscheiden darf, sondern lernen kann, auf meine Entscheidung zu hören und mir zu vertrauen, ist mit Unbehagen verbunden. Unbehagen, weil man plötzlich die komplette Verantwortung hat, weil man jeden Fehler, den man macht, an das Tier weiter gibt und somit das Vertrauen, das gerade aufgebaut wird, unterwandert. Das ist nicht nur im Training mit Tieren so, das ist ein allgemein gültiges Schema wenn es um Entscheidung und Verantwortung geht.

Etwas definitiv zu entscheiden, bereitet uns Unbehagen. Was ist, wenn wir uns falsch entscheiden? Was ist mit den Konsequenzen aus einem Fehler? Wer Entscheidungen zu treffen hat, die nicht nur ihn oder sie selbst betreffen, der hat zwangsläufig Zweifel und Angst, Fehler zu machen. Doch jene, die erfolgreich und mit sich selbst im Frieden sind, sind im Stande, diese Zweifel zu überwinden und ihrer Entscheidung zu vertrauen. Nicht umsonst werden Führungskräfte auf ihre Entscheidungsfähigkeit hin geprüft. Je besser es uns gelingt, der eigenen Entscheidungsfähigkeit zu vertrauen, umso besser wird sich das Ergebnis für alle Beteiligten herausstellen.  
Betrachten wir Entscheidungen mal nicht unter dem Aspekt von sprichwörtlichen „auf Leben und Tod“ Situationen sondern fangen ganz im Kleinen an. Kleine Entscheidungen laufen oftmals unbewusst „nebenbei“ – die roten Schuhe oder doch lieber die Schwarzen? Mantel oder Jacke? Kaffee oder Tee? Diese Auswahlen laufen fast automatisch, solange man nicht etwas Bestimmtes erreichen will. Die roten Schuhe fallen auf und ich will gesehen werden, der Mantel hat eine Kapuze, das spart den Schirm und das umständliche Hantieren etc.

Was allerdings auch automatisch läuft, wenn man nicht genau definiert was man erreichen möchte, dass man gar keine Entscheidung trifft und andere entscheiden lässt. Im Idealfall läuft alles irgendwie und man muss nicht weiter drüber nachdenken. Wenn es allerdings schlecht läuft, steht man plötzlich da und tut Dinge, die man nicht wirklich tun wollte. Das mag eine Zeit gut gehen, doch irgendwann setzt Frustration ein. Und genau das sind die Entscheidungen, die, die wir nicht treffen, die uns von unserem Weg abbringen, die uns unglücklich machen, die uns irgendwann frustriert aufgeben und auf Wunder hoffen lassen, die uns hilflos machen, gegenüber einem vermeintlich angenommenen Schicksal oder schlechter Umstände, einem ungünstigen Arbeitsplatz oder ignoranten Vorgesetzten.
Wenn ich nicht weiß, was ich erreichen will, kann ich nicht sagen, was ich möchte und ich kann auch nichts dafür tun, es zu verwirklichen. Vielleicht bin ich damit nicht unbedingt unglücklich, denn mir ist ja die Bürde des Entscheidenmüssens abgenommen, aber ich bin auf eine gewisse Art und Weise den Geschehnissen ausgeliefert. Und wenn die nicht in meinem Sinne verlaufen, dann fällt es mir leichter, es als „schicksalhaft“ zu akzeptieren, als eine Entscheidung zu treffen, etwas verändern zu wollen.

Dem nicht entscheiden wollen liegt außer der Angst, einen Fehler zu machen außerdem die Angst, als unbequem, aufmüpfig oder „schwierig“ empfunden werden zugrunde. Entscheiden, was man will, bringt mit sich, dass man lernen muss „nein“ zu sagen, dass man unbequem ist und nicht zum Gefallen aller anderen agiert.

Um auf das Training zurückzukommen, ein Pferd kann furchteinflößend sein, wenn es mit aller Kraft die Zusammenarbeit verweigert, weil es seinem Instinkt folgen möchte und noch kein Vertrauen in meine Entscheidung hat.  Wenn ich jetzt aufgebe, haben wir beide verloren. Das Pferd hat die Möglichkeit verloren, zu lernen, was ich von ihm möchte und Vertrauen zu fassen, dass ich nichts von ihm verlange, was es in Gefahr bringt sondern im Gegenteil durch meine für unser beider Sicherheit sorge. Das Pferd als Fluchttier sucht die Sicherheit, wählt aber selten den schlausten Weg dorthin. Und ich habe verloren, weil das Pferd mir nun garantiert erst mal nicht mehr vertraut, denn in seinem Verständnis habe ich es aufgegeben und wieder der eigenen Entscheidung (= Flucht) überlassen. Nachgeben und einfach das Pferd (die Geschehnisse) laufen lassen, weil es ja gerade „gefährlich“ wird, führt zum genauen Gegenteil von dem, was erreicht werden sollte. Der nächste Versuch wird umso schwieriger werden bis sich irgendwann die negativ Erlebnisse so anhäufen, dass man alles gehen lässt und aufgibt oder mit übertriebener Härte wegen der einsetzenden Frustration mit aller Gewalt zum Ziel kommen will.  

Nicht wesentlich anders funktioniert das im Umgang mit Mitmenschen. Wenn ich entscheide, dass gewisse Dinge so für mich nicht stimmig sind und so nicht weiter laufen, kann ich mit einer – in Einzelfällen heftigen – Gegenreaktion rechnen. Gebe ich jetzt klein bei, verlieren beide. Ich, weil ich halbherzig eine Veränderung herbei führen wollte und nun schlechter dastehe, als hätte ich einfach gar nichts gemacht und mein Gegenüber, weil er/sie jetzt plötzlich nicht mehr weiß, wie er mich und meine Kooperationsbereitschaft einzuschätzen hat.

Wenn wir irgendetwas erreichen möchten, ein Ziel haben, dann ist es unumgänglich, dass wir das Ziel klar definieren und in jedem Augenblick neu entscheiden, ob das, was gerade passiert unserem Ziel zuträglich ist, oder ob wir konsequent sein müssen, um unsere zuvor festgelegte Zielsetzung zu erreichen. Konsequenz verursacht Unbehagen – umso mehr je weniger wir uns selbst vertrauen und von unserer Entscheidung nicht vollständig überzeugt sind. Wir können das nur lösen und somit für uns selbst und die Beteiligten einen vernünftigen Rahmen schaffen, wenn wir lernen, die kleinen und großen Entscheidungen bewusst zu treffen und schlussendlich dafür einzustehen, egal wie unbehaglich wir uns dabei zunächst fühlen, dass sie der Zielsetzung gemäß umgesetzt werden. Nur so befreien wir uns von vermeintlich unausweichlichen Umständen, von schicksalhaften Schwierigkeiten und unlösbaren Konflikten. Es liegt einzig an uns, an keinem anderen. Schicksal ist immer das, was man selbst daraus macht. Natürlich gibt es Situationen, wo es schlicht unvernünftig ist, mit aller Gewalt den eigenen Willen durchzusetzen, doch solange diese konkrete Situation nicht besteht, ist aufgeben, weil man sich unbehaglich fühlt im Endeffekt wesentlich schlimmer, als sich der Unbequemlichkeit zu stellen und alles zu versuchen, das gewünschte Ergebnis herzustellen. Wenn wir lernen unsere Entscheidungen bewusst zu treffen und uns der Zielsetzung klar zu sein, wenn wir uns selbst beobachten, wann wir vorzeitig aufgeben, um Unbehagen oder vermeintliche Fehler zu vermeiden, dann legen wir das Fundament für vernünftiges und konsequentes handeln und übernehmen tatsächlich die Führung in unserem Leben.

Falls Ihnen das bekannt vorkommt, kann ich Ihnen helfen, die Ursachen und eine nachhaltige Lösung zu finden. Dabei lege ich besonderen Wert darauf, dass ich ganz individuell mit den mir zur Verfügung stehenden Techniken Ihr ganz persönliches Verhaltensmuster lokalisiere und entsprechend dazu eine Lösung entwickle. Im Idealfall sollten Sie vor Ort sein und die Möglichkeit nutzen können, meinen eigens dafür geschulten Pferdetherapeuten kennenzulernen. Coaching-Sessions werden individuell zusammengestellt und gemäß der vorhanden Möglichkeiten - Seminar vor Ort oder fernmündliches Coaching angepasst. 

Webseite mit Seminar & Coaching Optionen folgt in Kürze.
Ich freue mich auf das neue Projekt und die Zusammenarbeit.

Herzlichst,
Tiphareth

2016-09-22

We have unlearned Death



We have unlearned Death




People die in Hospitals or nursing homes. They don’t die at home any longer. We rarely have the time to take care of a sick or dying person hence we pay people to do it. And we pay people to take care of death. We are trying to stay as far away from the process of dying let alone exposing ourselves to deal with dead bodies.  We don’t sit beside a dead body, we don’t wash and dress the corpse. We show up when this whole process is finished and maybe we leave the coffin open to get one last look at the body that has been dressed up and prepared for us in a manner that we are able to bare.

We pay people to kill animals and process their meat into products that haven’t the slightest resemblance of dead flesh any longer. We keep death in a safe, bearable distance.  

Death is sanitized. 

We can’t respect, cherish and appreciate life if we try to shield ourselves from dealing with death. This is no “back to the roots” appeal. I just want to point out that we learn and understand things by touching them. That’s how Babies explore the world around them, touching, tasting, feeling. We can’t shield ourselves from the pain that is immanent in death however we can allow ourselves to get a better and more respectful understanding of life and we can give our grief an appropriate space by letting death closer to us.

What is gross about touching a dead body? We “dress” dead Turkeys at least once a year. We touch our steaks and roasts, we even eat that stuff. What is so terrible about having a corpse in the house until we are ready to say our final goodbye?

Understanding death is fairly impossible if we try to stay away from seeing the last breath, from feeling how all the sudden all life leaves the body. It not only detaches us from dealing with our pain and grief more important it takes a huge junk away from understanding and respecting life.
In theory we do understand that without death there is no new life. In praxis we have wandered far of the track. And by trying to avoid inevitable pain we have deprived ourselves of a precious experience.

Understanding does not take any pain nor does it make the grief any more bearable however going through the entire process fearless, with open eyes and an open mind will shed an entire new, beautiful light on living as well as dealing with the living souls on this planet. 

(c) Britta Goetz - Tiphareth Tarot&Astro

2016-07-30

Mundan Astrologie und Weltlage - "Aus der Finsternis wird schließlich neues Licht entstehen"

Gedanke des Tages:

"Aus der Finsternis wird schließlich neues Licht entstehen"

Wussten Sie, dass wir uns mundan astrologisch gesehen, im selben Zyklus befinden, den die Menschheit während der beiden Weltkriege erlebt hat?

Die Graphik nach André Barbault (vgl. "Index des zyklischen Gleichgewichts -> https://hofastro.com/2011/02/06/astrologische-zyklen-und-prognose/) "übersetzt" die Aspekte von Pluto, Neptun, Uranus, Saturn und Jupiter in graphisch auswertbare Indexzahlen.

Wir sehen deutlich, wie negativ der Index zur Zeit der beiden Weltkriege Anfang letzten Jahrhunderts war und dass wir uns in eben dieser Qualität befinden, wenn wir den aktuellen Index betrachten. Wir sehen einem weiteren Abwärtstrend entgegen, bevor wir ab 2020 mit einem Aufwärtstrend und dem Beginn einer neuen Ära rechnen können.


2016-07-26

The True Magician - Thought of the Day



Thought of the day:

The True Magician

A true Magician will never turn against or condemn a Religion or Cult since he/she acknowledges the System of every religious group or circle serving the purpose to lead believers to God. The true Magician also knows the flaws of every Religion but does not judge another individuals path but rather understands the importance of that belief for the personal growth of the Believer.

According to Franz Bardon / Hermetics